Im dichten globalen Wettbewerb ist es wichtig, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu informieren und zu unterrichten, denn es wird viel von ihnen erwartet: Hohe Einsatzbereitschaft und die Flexibilität, immer wieder Neues anzunehmen und umzusetzen. Was in einem Unternehmen heute innovativ ist, kann übermorgen schon veraltet sein. Die Schlagzahl möglicher Veränderungen und Neuerungen ist für Mitarbeiter höher als noch vor wenigen Jahren. Doch während Marketingagenturen und die Abteilungen der Unternehmenskommunikation oft über ein ausreichendes Budget verfügen, wird in die interne Kommunikation nur wenig investiert. Für die Motivation und Information der eigenen Leute stehen oft nur wenige Mittel und Möglichkeiten zur Verfügung.

Externe Kommunikation übergibt man – wenn man schlau ist – Profis, aber interne Kommunikation ist oft ein selbst gestrickter Mischmasch aus halbherzigen Verlautbarungen und oberflächlichen Halbinformationen. Der Stil der Kommunikation schwankt je nach Verfasser zwischen kumpelhaftem Flurfunk, einer väterlichen Chefdepesche oder einem übertrieben formellen Beamtenstil – alles mit nur geringer Aussage und Wirkung. Umfassende Aufklärung über Hintergründe und Zusammenhänge des Unternehmens und seiner Arbeit kommen in der Regel zu kurz. Diese Art der internen Kommunikation lässt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kalt.

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