Praxisbericht

Interne Kommunikation ist Marketingkommunikation

Im dichten globalen Wettbewerb ist es wichtig, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu informieren und zu unterrichten, denn es wird viel von ihnen erwartet: Hohe Einsatzbereitschaft und die Flexibilität, immer wieder Neues anzunehmen und umzusetzen. Was in einem Unternehmen heute innovativ ist, kann übermorgen schon veraltet sein. Die Schlagzahl möglicher Veränderungen und Neuerungen ist für Mitarbeiter höher als noch vor wenigen Jahren. Doch während Marketingagenturen und die Abteilungen der Unternehmenskommunikation oft über ein ausreichendes Budget verfügen, wird in die interne Kommunikation nur wenig investiert. Für die Motivation und Information der eigenen Leute stehen oft nur wenige Mittel und Möglichkeiten zur Verfügung.

Externe Kommunikation übergibt man – wenn man schlau ist – Profis, aber interne Kommunikation ist oft ein selbst gestrickter Mischmasch aus halbherzigen Verlautbarungen und oberflächlichen Halbinformationen. Der Stil der Kommunikation schwankt je nach Verfasser zwischen kumpelhaftem Flurfunk, einer väterlichen Chefdepesche oder einem übertrieben formellen Beamtenstil – alles mit nur geringer Aussage und Wirkung. Umfassende Aufklärung über Hintergründe und Zusammenhänge des Unternehmens und seiner Arbeit kommen in der Regel zu kurz. Diese Art der internen Kommunikation lässt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kalt.

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Marketing für Fahrrad und Fußball

Der Sommer ist vorbei und hoffentlich sind viele Fahrrad gefahren. Ich habe jedenfalls Werbematerial dafür erstellt, im Auftrag des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbands. Es ging um eine ziemlich ungewöhnliche Form der Radtour, die Deutschte Fußball Route. Eine Verbindung von Radfreizeit und Fußball-Fankult. Mehr- und Eintagestouren zu Stadien, Vereinsheimen und historischen Stätten, die alle (mehr oder weniger) mit Fußball zu tun haben.

Begleitend zur Marketingaktion für die Fußballroute – die so in Deutschland bislang einmalig ist – , erstellte ich mit dem Grafiker André Brück Plakat und Infoflyer, die an verschiedenen POI und bei Partnerunternehmen verteilt wurden.

Text und Konzeption für einen Geschäftsbericht

Text und Konzeption für einen Geschäftsbericht

Vor einigen Tage ist der Geschäftsbericht 2009 des Technologieunternehmens NanoFocus ins Netz und in Druck gegangen.

Von mir stammen die Konzeption der Unternehmensdarstellung (also alles bis zum Lagebericht) und die Texte. Das Design und die grafische Konzeption kommen von Oliver Nicolay aus Frankfurt.

Ein interessantes Projekt, da sich das Unternehmen in einem technologisch faszinierenden Umfeld bewegt. Außerdem berührt die NanoFocus AG mit vielen Anwendungen und Produkten Themen, die auch mir am Herzen liegen, zum Beispiel die Nutzung sauberer Technologien.

Die PDF ist auf Seite 16 aufgeschlagen, wo es in vier kurzen Kapiteln um verschiedene Lebensbereiche geht, in denen Wertewandel und ökologische Sachzwänge große Auswirkungen auf Technologie und Wirtschaft haben. In Märkten, in denen auch NanoFocus aktiv ist.

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Sprache und Unternehmen

Um die Bedeutung der Sprache für ein Unternehmen zu erfassen, darf man sie nicht ausschließlich aus einer Marketing- oder PR-Perspektive verstehen.

Sprache ist Denken, Verstehen und Selbsterkenntnis. Die Sprache der Unternehmenskommunikation ist deshalb inneres Wesensmerkmal eines Unternehmens und zeigt das Niveau des Verständnisses vom eigenen Handeln und von der eigenen gesellschaftlichen Wirkung.

Sprache ist Verantwortung und mit Sprache muss verantwortungsvoll umgegangen werden. Unternehmenskommunikation darf nicht in einer wirtschaftlichen Nutzenorientierung stecken bleiben und die Äußerungen eines Unternehmens dürfen nicht auf Marketingwerkzeuge reduziert werden.

Sprache muss Charakter und Klarheit transportieren. Reduziert man den Einsatz von Unternehmenskommunikation auf reines Nutzendenken, so ist schon allein dies die erste Unaufrichtigkeit gegenüber der Öffentlichkeit. Sprache muss zeigen, wie man ist, nicht wie man gerne sein würde. Die Sprache eines Unternehmens muss eine authentische Geschichte erzählen mit Entwicklungen, Rückschlägen und Erfolgen.

Die Kommunikation eines Unternehmens muss sich zudem seiner interne Rückwirkung auf die Mitarbeiter bewusst sein, denn jede Formulierung ist auch eine Selbstformung. Sprachtraining ist Charaktertraining. Man wird, wie man spricht, damit man erzählen kann, wie man ist.